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Fanstammtisch am 10.9.26
#11
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#12
Ohne ein Befürworter der CDU-Vertreter zu sein, erscheint der süffisante Vorschlag Capellmanns (CDU) dennoch zumindest ein Hinweis darauf zu sein, nicht alles Politische allzu ernst zu nehmen. Denn selbst wenn Onay (Grüne) oder von der Ohe (SPD) sich für eine Sanierung / einen Neubau aussprechen, wer soll das finanzieren? Und wie viel Unterstützung wird der Vorschlag bekommen bei einem Invest von 60+x Millionen? Machbarkeitsstudie hin oder her, die Mühlen mahlen langsam und ohne privaten Investor wird das nichts mit einer Sanierung / Neubau. Jedenfalls kann ich es mir bei jährlich weniger als 20 Mio. für Sport seitens der Stadt Hannover nur schwer vorstellen, wenn im gleichen Rahmen in die Modernisierung von Unterkünften für Geflüchtete investiert wird.

Nur zum Vergleich: Duisburgs neue Halle (Kapazität 2.500 Zuschauer) soll inkl. Abriss und Neubau ca. 40 Mio. Euro kosten und ist bei sportlichen Erfolg ausbaufähig auf 5.000 Plätze (wobei sich bei jetziger Planung dagegen entschieden wurde, weil das Kosten in Höhe von ca. 90 Mio. Euro verursacht hätte). Beim Pferdeturm kommen wir auf ähnliche, wenn nicht gar teurere Dimensionen. Mir persönlich schwebt ja langfrsitig eine Kapazität von 6.000-7.000 Plätze vor, wobei das Stadion / die Halle dann auch für andere Veranstaltungen nutzbar sein müsste. 

Der Termin am 10.09.2026 kurz vor der Wahl ist für beide Kandidaten Pflichttermin, geht es doch um Stimmen um die Bürgermeisterwahl, wo beide sich Chancen ausrechnen (die Karst von der CDU wohl nicht bekommen würde, weshalb erklärbar ist, warum er sich den Abendtermin schenkt). Interessant ist, ob es bis dato einen Fortschritt gab oder ob man wieder auf einen Zitraum nach der Wahl vertröstet wird. Ich bin mir auch unsicher, ob es seitens des Vereins ratsam ist, sich derart auf ein politisches Lager zu fixieren. Aber warten wir einfach mal ab, was uns den Donnerstag aufgetischt wird...
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#13
Nun ja, um der ja leider sehr verbreiteten Politikverdrossenheit mal etwas entgegenzuwirken:

Ja, auch wenn sich Belit Onay (Grüne) und Axel von der Ohe (SPD) im Oberbürgermeister-Check der HAZ dafür aussprechen, einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag in ein neues Eisstadion zu investieren, heißt das noch nicht, dass die Ratsmitglieder ihrer jeweiligen Partei das genauso sehen. Schließlich haben die Ratsmitglieder alle ein freies Mandat und müssen auch sorgsam entscheiden, wofür sie das Geld der Steuer- und Gebührenzahler ausgeben, über das die Stadt Hannover in ihrem Haushalt verfügt. Das ist gelebte Demokratie. Und selbst wenn alle Mitglieder dieser beiden Fraktionen zustimmen, ist aktuell ja nicht absehbar, ob sie damit eine Mehrheit im neuen Rat stellen.

Somit sind wir alle gefordert, der Politik gute Argumente und auch eine gute Grundlage für einen Neubau bzw. eine grundlegende Sanierung unseres Eisstadions (die ich persönlich auch nach wie vor favorisiere) zu liefern.

Mir persönlich sind jedenfalls Politiker lieber, die sich für eine solche Investition in den Eissport aussprechen. Aber es steht ja jeder und jedem von uns frei, Politiker zu wählen, die von vornherein sagen, dass sie kein Geld dafür ausgeben wollen.
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#14
Alles Wahlfang, wie es wirklich Aussieht wird man nach den Wahlen sehen.
13 Spiele in 14 Tagen, I Love CANADA!

U(H)R-Indianer
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#15
Ich habe leider kein Verständnis dafür, wenn einige nur darüber darüber meckern, dass dies alles nur Wahlkampf sei.

Der Rat der Stadt Hannover hatte die Verwaltung bereits im Sommer 2024 mit einer Machbarkeitsstudie zur Zukunft des Eisstadions am Pferdeturm beauftragt, die bis zur Sommerpause 2025 Ergebnisse zu Sanierungs- oder Neubauoptionen liefern sollte. Dies geschah also alles lange vor den nun bevorstehenden Kommunalwahlen.

Leider liegen die Ergebnisse bis heute nicht vor, so dass die SPD-Ratsfraktion im Mai 2026 nochmals eine Machbarkeitsstudie eingefordert hat, um auf dieser Grundlage entscheiden zu können, ob es einer Sanierung oder eines Neubaus bedarf. Hätte die Politik damit nun auf einen Zeitraum irgendwann lange nach der Wahl warten sollen, nur damit einige dies nicht auf den Wahlkampf schieben?

Und selbst wenn einige es als Wahlkampf ansehen, ist das doch auch in Ordnung. Eine Demokratie lebt von möglichst konstruktiven Debatten, klaren Positionen und Entscheidungen. Und wann, wenn nicht spätestens im Wahlkampf, ist es Zeit, zu einem Thema wie einer umfangreichen Investition in das Eisstadion bzw. den Eissport in unserer Stadt klare Positionen zu beziehen? Nicht mehr und nicht weniger tun die Parteien und ihre Kandidatinnen und Kandidaten gerade. Was am Ende in einigen Monaten oder Jahren dabei herauskommt, ist dann sehr wahrscheinlich ein Kompromiss und Ergebnis eines demokratischen Meinungsbildungs- und Entscheidungsfindungsprozesses - und das ist doch sehr gut so.
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#16
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allerdings kann ich die Darstellungen des SPD-Spitzenkandidaten wirklich schwer ertragen.
Erst der Koalitionsbruch, dann der ständige Versuch den OB mit anderen Mehrheiten kalt zu stellen.
Aber unter ihm wäre natürlich alles viel schneller gegangen und Einfluss hatte er ja bislang keinen... Nase bohren

Daher freue ich mich schon sehr auf das Ende des Wahlkampfes und dann hoffentlich etwas weniger Dramatik in der Diskussion.
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#17
(02.09.2026, 12:11)nordstadtapache schrieb: Gefällt mir

allerdings kann ich die Darstellungen des SPD-Spitzenkandidaten wirklich schwer ertragen.
Erst der Koalitionsbruch, dann der ständige Versuch den OB mit anderen Mehrheiten kalt zu stellen.
Aber unter ihm wäre natürlich alles viel schneller gegangen und Einfluss hatte er ja bislang keinen... Nase bohren

Daher freue ich mich schon sehr auf das Ende des Wahlkampfes und dann hoffentlich etwas weniger Dramatik in der Diskussion.

Nun ja, in einer Stadtverwaltung geht es nun einmal zunächst um Zuständigkeiten. 

Axel von der Ohe ist Erster Stadtrat und Stadtkämmerer. Er leitet das Dezernat II und verantwortet als Finanz- und Ordnungsdezernent die haushalterische Prüfung, die Budgets und die finanziellen Rahmendaten der Machbarkeitsstudie.

Zuständig für die Machbarkeitsstudie selbst ist aber das Dezernat IV - Jugend, Familie & Sport, geleitet von Dezernentin Susanne Blasberg-Bense (Grüne). In ihrem Dezernat liegt also die Verantwortung für die operative Planung und Begleitung. 

Dieses Dezernat begründet die erhebliche Verzögerung der Machbarkeitsstudie, die laut ursprünglichem Ratsauftrag im Sommer 2025 hätte vorliegen sollen, mit dem großen Umfang der zu überprüfenden Faktoren (Sanierung oder Neubau, Technik, Umwelt, Verkehr, ...), mit einer Erweiterung des Prüfauftrags und mit der Einbindung der Nutzerinnen und Nutzer / Fans. 

Das kann ja jeder und jede nun bewerten wie er oder sie will.

Aber ich sehe es genauso: Ich freue mich darauf, wenn das Thema nach den Wahlen möglichst sachlich und hoffentlich zielführend und erfolgreich vorangetrieben wird.
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#18
@ Phoenix
Ich danke dir für deine (mal wieder) sehr informativen Beiträge!
_________________
Då som nu för alltid!
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#19
Dem kann ich nur beipflichten, Danke für die tieferen Einblicke. :-)


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#20
Auch wen die meisten das sicherlich im Kalender haben hole ich das vorsichtshalber lieber nochmal hoch.

Zwinkern
Persönlicher Pleite Counter: Nun schon 4
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