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Wollen wir Zustände, wie beim Fussball? Wo die Vergehen geduldet werden und irgendwann brennt das halbe Stadion. Und wie hier schon jemand geschrieben hat, man weiss was passiert. Und ja, es gibt durchaus Möglichkeiten, um dem gegenüber zu stehen. Die beiden Rauswürfe kratzen die Ultras doch eh nicht, Verluste sind doch eh eingeplant, die kommen doch nicht wegen Eishockey ins Stadion.
Aber weil offensichtlich bei uns in der GmbH keine Idee für Gegenmassnahmen haben, zum nächsten Spiel jegliche Fangutensilien verbieten, keine Fahnen, keine Trommeln und laut Stadionordnung ist sogar das Megafon verboten. Also Verbot durchsetzen und auch beobachten, das die Verbote eingehalten werden. Finde es seltsam, mit welch unterschiedlichen Maßstäbe gehandelt werden. In der Nordkurve werden selbst kleinste Vergehen verfolgt. Wie auch Freihalten der Zugänge, im Nordkurvenbereich, dauert es keine Minute, wenn man vor den Rängen steht und schon wird man dem Platz verwiesen. Vor dem A- Block stehen sie in Scharen vor dem Block und man darf zusehen, wie man durch kommt
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(10.02.2026, 22:12)Erni schrieb: Wollen wir Zustände, wie beim Fussball? Nein. Wo die Vergehen geduldet werden und irgendwann brennt das halbe Stadion. Wie kommt man auf so einen Schwachsinn? Und wie hier schon jemand geschrieben hat, man weiss was passiert. Und ja, es gibt durchaus Möglichkeiten, um dem gegenüber zu stehen. Was würdest Du denn da machen? Die beiden Rauswürfe kratzen die Ultras doch eh nicht, Verluste sind doch eh eingeplant, die kommen doch nicht wegen Eishockey ins Stadion. Das weißt Du woher?
Aber weil offensichtlich bei uns in der GmbH keine Idee für Gegenmassnahmen haben (was hat die GmbH damit zu tun?), zum nächsten Spiel jegliche Fangutensilien verbieten, keine Fahnen, keine Trommeln und laut Stadionordnung ist sogar das Megafon verboten. Also Verbot durchsetzen und auch beobachten, das die Verbote eingehalten werden. Der Ordnungsdienst sucht Helfer, bewirb dich doch mal?!
Boah wollen wir vielleicht alle mal die Populismus-Spirale verlassen? Was haben jegliche Fanutensilien oder Trommeln mt Pyrotechnik zu tun? Im Gegensatz zu anderen Stadien haben wir verschärfte Maßnahmen wie z.B. kein Megaphon. Immer wieder Anlass von Kritik anderer ultraorientierter Fangruppen (Halle, Wedemark). Für die Durchsetzung ist in erster Linie der Ordnungsdienst bei der Einlasskontrolle zuständig. Eben jener Ordungsdienst, der öffentlich um Unterstützung bittet. Sekundär müsste dann ein externer Sicherheitsdienst oder besser die Polizei eingreifen. Den Ehrenamtlichen möchte ich sehen, der bei einer vollen Südtribüne beim Derby in den Block stürmt, ne Fahne runterreißt und darüber hinaus vollkommen ohne Eskalation etwaige Verursacher aus dem Block begleitet. Ich verkneife mir jetzt weitere Kommentare dazu, wobei ich wirklich Lust an einer sachlichen Diskussion hätte. Nur fehlt mir die Fantasie, dass das hier im Forum gelingt.
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(10.02.2026, 22:59)Boerje schrieb: (10.02.2026, 22:12)Erni schrieb: Wollen wir Zustände, wie beim Fussball? Nein. Wo die Vergehen geduldet werden und irgendwann brennt das halbe Stadion. Wie kommt man auf so einen Schwachsinn? Und wie hier schon jemand geschrieben hat, man weiss was passiert. Und ja, es gibt durchaus Möglichkeiten, um dem gegenüber zu stehen. Was würdest Du denn da machen? Die beiden Rauswürfe kratzen die Ultras doch eh nicht, Verluste sind doch eh eingeplant, die kommen doch nicht wegen Eishockey ins Stadion. Das weißt Du woher?
Aber weil offensichtlich bei uns in der GmbH keine Idee für Gegenmassnahmen haben (was hat die GmbH damit zu tun?), zum nächsten Spiel jegliche Fangutensilien verbieten, keine Fahnen, keine Trommeln und laut Stadionordnung ist sogar das Megafon verboten. Also Verbot durchsetzen und auch beobachten, das die Verbote eingehalten werden. Der Ordnungsdienst sucht Helfer, bewirb dich doch mal?!
Boah wollen wir vielleicht alle mal die Populismus-Spirale verlassen? Was haben jegliche Fanutensilien oder Trommeln mt Pyrotechnik zu tun? Im Gegensatz zu anderen Stadien haben wir verschärfte Maßnahmen wie z.B. kein Megaphon. Immer wieder Anlass von Kritik anderer ultraorientierter Fangruppen (Halle, Wedemark). Für die Durchsetzung ist in erster Linie der Ordnungsdienst bei der Einlasskontrolle zuständig. Eben jener Ordungsdienst, der öffentlich um Unterstützung bittet. Sekundär müsste dann ein externer Sicherheitsdienst oder besser die Polizei eingreifen. Den Ehrenamtlichen möchte ich sehen, der bei einer vollen Südtribüne beim Derby in den Block stürmt, ne Fahne runterreißt und darüber hinaus vollkommen ohne Eskalation etwaige Verursacher aus dem Block begleitet. Ich verkneife mir jetzt weitere Kommentare dazu, wobei ich wirklich Lust an einer sachlichen Diskussion hätte. Nur fehlt mir die Fantasie, dass das hier im Forum gelingt.
Na dann gehen wir es doch mal ganz sachlich an - ganz flink mit KI-Unterstützung zusammengestellt und dann etwas überarbeitet und um eigene Einschätzungen ergänzt:
A. Hier sind acht sachliche und gut nachvollziehbare Argumente, die gegen das Abbrennen von Pyrotechnik in einem halboffenen Eisstadion sprechen – logisch aufgebaut von formalen Regeln bis zu konkreten Gefährdungen:
- Verstoß gegen die Stadionordnung und geltendes Recht
In nahezu allen Stadionordnungen ist das Abbrennen von Pyrotechnik ausdrücklich verboten. Zusätzlich greifen Vorschriften aus dem Sprengstoff-, Brand- und Versammlungsrecht. Zuwiderhandlungen können zu Stadionverboten, Strafanzeigen und hohen Geldstrafen führen. Eine Zuwiderhandlung ist mindestens eine Ordnungswidrigkeit nach Sprengstoffrecht, für die nach § 41 Sprengstoffgesetz ein Bußgeld bis zu 50.000 € fällig wird. Sobald der Umgang mit Pyrotechnik als vorsätzlich, gefährlich oder nicht mehr geringfügig eingestuft wird, kann auch eine Straftat nach Sprengstoffgesetz (§ 40 SprengG) vorliegen und eine Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu 3 Jahren begründen.
- Haftungsrisiken für Verein, Veranstalter und Ordner
Kommt es durch Pyrotechnik zu Schäden oder Verletzungen, können erhebliche zivil- und strafrechtliche Konsequenzen für den Veranstalter entstehen – auch dann, wenn die Tat von Einzelpersonen begangen wurde.
- Unterschätzte Rauchgasbelastung trotz „halboffenem“ Stadion
Pyrotechnische Erzeugnisse setzen giftige Rauchgase, Feinstaub und Metalloxide frei. In halboffenen Stadien staut sich der Rauch häufig unter dem Dach oder zieht unkontrolliert durch Zuschauerbereiche, statt sich gleichmäßig zu verflüchtigen.
- Akute Gesundheitsgefahr für Zuschauerinnen, Zuschauer und Spieler
Rauchgase können Atemnot, Hustenanfälle, Augenreizungen oder Panik auslösen – besonders bei Kindern, Asthmatikern, älteren Menschen und Sportlern, die unter hoher körperlicher Belastung stehen.
- Erhöhte Brandgefahr durch heiße Partikel und Funkenflug
Pyrotechnik erreicht Temperaturen von mehreren hundert bis über tausend Grad. Funken können auf Kleidung, Banner, Sitzschalen, Dämmmaterialien oder Technik fallen und Brände auslösen – auch fernab der Zündstelle.
- Gefährdung Unbeteiligter durch Fehlfunktionen oder Wurfbewegungen
Pyrotechnische Gegenstände sind keine kontrollierbaren Effekte. Umkippen, Herausrutschen, Durchzünden oder Weiterwerfen kann zu schweren Verbrennungen oder Augenverletzungen bei unbeteiligten Zuschauerinnen und Zuschauern und Angehörigen des Ordnungsdienstes führen.
- Erschwerte Evakuierung und Panikreaktionen
Rauchentwicklung kann Sichtachsen versperren und Fluchtwege unübersichtlich machen. Knall- und Lichteffekte können Panik auslösen, insbesondere bei Kindern oder Menschen, die Pyrotechnik nicht erwarten.
- Imageschaden und sportliche Konsequenzen für den Verein
Pyrotechnik kann zu Spielunterbrechungen, Geldstrafen, Geisterspielen oder Punktabzügen führen. Langfristig schadet sie dem Ruf des Vereins und belastet das Verhältnis zu Sponsoren, Familien und Genehmigungsbehörden.
Fazit A: Alle, die unfallfrei bis drei zählen können, sind sich daher hoffentlich einig, dass Pyrotechnik nichts in einem Stadion zu suchen hat und auch durch nichts zu rechtfertigen ist.
B. Und hier kommen sechs sachliche Argumente für das zurückhaltende Vorgehen von Angehörigen des Ordnungsdienstes und der Polizei:
Das liegt an einer Mischung aus praktischer Einsatzlogik, Risikomanagement und rechtlicher Strategie. Obwohl Pyrotechnik illegal ist und gefährlich sein kann, reagieren Ordnungsdienst und Polizei oft deeskalierend, statt sofort hart durchzugreifen. Die Gründe lassen sich so erklären:
- Schutz der Menschenmenge
- Ein direkter Zugriff auf zündende Personen in einem vollen Stadion kann unmittelbar Panik auslösen.
- Panik kann zu Stürzen, Gedränge und Verletzungen führen – oft gefährlicher als die Pyrotechnik selbst.
- Deeskalation minimiert Sekundärrisiken für Zuschauer.
- Begrenzte Eingriffsmöglichkeiten
- In großen Menschenmengen ist es logistisch schwer, einzelne Personen sofort zu erreichen.
- Viele Fans sind mobil, die Situation kann sich schnell ändern.
- Direkte Konfrontation kann eskalieren und zu massiven Rangeleien führen.
- Verhältnismäßigkeit
- Die Polizei muss verhältnismäßig reagieren (§ 1 PolG).
- Wenn durch das Abbrennen der Pyrotechnik keine akute Lebensgefahr besteht, wird zunächst versucht, ruhig zu intervenieren, z. B.: Ansprache, Aufforderung, Umleitung.
- Ein überhastetes Eingreifen könnte juristisch später als unverhältnismäßig bewertet werden.
- Prävention und Abschreckung
- Deeskalation wird oft mit Gespräch und Sichtbarkeit kombiniert, um das Verhalten zu stoppen, ohne dass es zu Verletzungen kommt.
- Ziel ist, dass Fans freiwillig aufhören, bevor es zu ernsthaften Schäden kommt.
- Einsatzstrategie: Dokumentation + Ahndung im Nachhinein
- Polizei und Ordnungsdienst filmen, fotografieren und dokumentieren Vorfälle, um strafrechtliche Schritte nachträglich einzuleiten.
- Das erlaubt, die Sicherheitslage stabil zu halten, während Täter später belangt werden.
- Erfahrung und Taktik
- Erfahrung zeigt: harte, aggressive Maßnahmen in der Menge führen oft zu größeren Problemen als das Pyro-Feuer selbst.
- Deeskalation ist effektiver und sicherer für alle Beteiligten, einschließlich der Einsatzkräfte.
Fazit B: Das zurückhaltende Vorgehen des Ordnungsdienstes und der Polizei beim Abbrennen von Pyrotechnik ist nachvollziehbar und durchaus üblich. Leider wissen die Verursacher der Ordnungswidrigkeiten bzw. teils auch Straftaten, sich in der Menge zu verstecken und dies auszunutzen. Dennoch ist es wünschenswert, dass möglichst viele Täter im Nachgang ermittelt und belangt werden können. Dies ist unter Mithilfe von Zeuginnen und Zeugen sicher auch im Nachhinein gut möglich.
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(10.02.2026, 19:11)Boerje schrieb: Pyrotechnik ist Mist, ich habe es an keiner Stelle befürwortet. Ich habe nur gefragt, warum es so, wie es gelaufen ist, nicht genügt? Das bezog sich aber auch eher auf jene, die befürworten, gleich während des Abbrennens der Pyrotechnik in den Block zu gehen um 30 Personen rauszuschmeißen und mit einem Stadionverbot zu belegen. Und da zähle ich Dich @DerieseausH mit dazu. Lass uns gerne konstruktiv darüber diskutieren, warum man anders handeln sollte - was hat man davon? Was wäre Deiner Meinung nach unter Abwägung allen möglichen Gefahrensituationen besser gewesen?
Und das mit dem Ordnungsdienst ist ein ernstgemeinter Aufruf seitens der Indians gewesen. Wer hier bellt, der Ordnungsdienst müsse in so einer situation eingreifen, der kann sich dem ordnungsdienst anschließen und das beim nächsten Mal tun.
Zu Pyrotechnik stehe ich , aber in erster Linie war en die Zeilen über die Ultras gemeint , dass man leicht alle über einen Kamm schert !
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apanatschi72
(10.02.2026, 19:11)Boerje schrieb: Pyrotechnik ist Mist, ich habe es an keiner Stelle befürwortet. Ich habe nur gefragt, warum es so, wie es gelaufen ist, nicht genügt? Das bezog sich aber auch eher auf jene, die befürworten, gleich während des Abbrennens der Pyrotechnik in den Block zu gehen um 30 Personen rauszuschmeißen und mit einem Stadionverbot zu belegen. Und da zähle ich Dich @DerieseausH mit dazu. Lass uns gerne konstruktiv darüber diskutieren, warum man anders handeln sollte - was hat man davon? Was wäre Deiner Meinung nach unter Abwägung allen möglichen Gefahrensituationen besser gewesen?
Und das mit dem Ordnungsdienst ist ein ernstgemeinter Aufruf seitens der Indians gewesen. Wer hier bellt, der Ordnungsdienst müsse in so einer situation eingreifen, der kann sich dem ordnungsdienst anschließen und das beim nächsten Mal tun.
Zu Pyrotechnik stehe ich , aber in erster Linie war en die Zeilen über die Ultras gemeint , dass man leicht alle über einen Kamm schert !
Überzeuge mich vom Gegenteil!
Es ist doch egal, welche Gruppierung man als Beispiel heran zieht. Sei es Pyro, oder Aufkleber und so weiter, auffallen durch verbotene Aktionen. Auch als passives Mitglied macht man sich mitten schuldig,, schließlich billigt man die Aktionen, und niemand schlittert da unschuldig rein.
Boerje darf sich gern die Pyroshow von Union Berlin anschauen, und Spiel Mal ruhig alles runter.
Die GmbH ist als Veranstalter verantwortlich, und wenn man meint, wir sehen da tatenlos zu, dann bitte alle Ordner in Rente schicken und wir machen alle was wir wollen.
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(Gestern, 16:02)Erni schrieb: (10.02.2026, 19:11)Boerje schrieb: Pyrotechnik ist Mist, ich habe es an keiner Stelle befürwortet. Ich habe nur gefragt, warum es so, wie es gelaufen ist, nicht genügt? Das bezog sich aber auch eher auf jene, die befürworten, gleich während des Abbrennens der Pyrotechnik in den Block zu gehen um 30 Personen rauszuschmeißen und mit einem Stadionverbot zu belegen. Und da zähle ich Dich @DerieseausH mit dazu. Lass uns gerne konstruktiv darüber diskutieren, warum man anders handeln sollte - was hat man davon? Was wäre Deiner Meinung nach unter Abwägung allen möglichen Gefahrensituationen besser gewesen?
Und das mit dem Ordnungsdienst ist ein ernstgemeinter Aufruf seitens der Indians gewesen. Wer hier bellt, der Ordnungsdienst müsse in so einer situation eingreifen, der kann sich dem ordnungsdienst anschließen und das beim nächsten Mal tun.
Überzeuge mich vom Gegenteil!
Es ist doch egal, welche Gruppierung man als Beispiel heran zieht. Sei es Pyro, oder Aufkleber und so weiter, auffallen durch verbotene Aktionen. Auch als passives Mitglied macht man sich mitten schuldig,, schließlich billigt man die Aktionen, und niemand schlittert da unschuldig rein.
Boerje darf sich gern die Pyroshow von Union Berlin anschauen, und Spiel Mal ruhig alles runter.
Die GmbH ist als Veranstalter verantwortlich, und wenn man meint, wir sehen da tatenlos zu, dann bitte alle Ordner in Rente schicken und wir machen alle was wir wollen.
Hoppla, wurden hier etwa Beiträge gelöscht?
Was hat die Pyroshow von Union Berlin mit mir zu tun? Was soll der Mist? Es gibt keinen Zusammenhang zwischen der "Pyroshow von Union Berlin", meiner Wenigkeit und dem Derby von letzten Sonntag. Solche Behauptungen sind einfach Bullshit! Ich spiele auch nichts runter, ich hab mich auch in der Vergangenheit schon öfters von Pyrotechnik distanziert, für Stadionverbote ausgesprochen usw - ich habe lediglich nachgefragt, was an dem Vorgehen seitens des Ordnungsdienstes/der Polizei so falsch gewesen sein soll. Da braucht man nicht persönlich werden und dämliche Quervergleiche ziehen, nur weil man mich nicht leiden kann und nicht die Fähigkeit besitzt, sachlich zu argumentieren. Hab ich kein Problem mit, aber solchen Blödsinn in die Tasten zu hauen ist schon große Kunst des Ignorierens von Fakten und sachlichen Nachfragen.
Dabei hab ich weder die Weisheit gepachtet noch krieche ich irgendwem in den Arsch, was hier ja unterstellt wurde. Ich kann aber zumindest für mich beurteilen, dass der eine oder andere Post von mir gegenüber den Verantwortlichen bezogen auf die Saison unangebracht war, wenn man im Hintergrund daran arbeitete, zwei Top-Kontingentspieler aus Heilbronn für den Endspurt an den Pferdeturm zu locken. Da hab ich nur Lob für über. Ich freue mich wirklich sehr über die Verpflichtung, weil es ein Zeichen ist (sowohl an uns Fans, als auch an die Konkurrenz), dass man in dieser Saison auch bereit ist, maximal für den größtmöglichen Erfolg zu investieren. Und dann ist es für mich auch ein Teil von Anstand, sich mal selbst zu reflektieren und die geschriebene Kritik in jüngster Vergangenheit zu relativieren bzw. zurückzuziehen, weil man in interne Entscheidungsprozesse selbstredend nicht eingebunden ist, das Ergebnis aber umso überraschender - in positiver Hinsicht - ist.
Ich erwische mich dabei, wie unsäglich dieses Forum und auch der Pferdeturm geworden ist, wo viele ein Ventil drin sehen, einfach mal drauf los zu rotzen und zu meckern. Da holt man zwei Top-Kontingentspieler aus der Oberliga Süd an den Pferdeturm und hier gibt es User, die sich beklagen, dass wir in der Verteidigung zu schwach besetzt sind und die Graf für zu schwach halten, sollte etwas mit Herden passieren. Wie schlecht gelaunt/eingestellt muss man sein, dass man stets nach dem Haar in der Suppe sucht und irgendwas schlecht finden muss? Genauso wird hier das Thema Pyrotechnik/Ultras aufgebauscht nach einem der überzeugendsten Derbysiege in der jüngsten Vergangenheit - obwohl Ordner und Polizei sowie externe Sicherheitsfirma vollkommen deeskalierend gehandelt haben, es keinerlei Ausschreitungen gab, niemand zu Schaden kam usw. - seitenlange, alberne Diskussionen weit entfernt von Sachlichkeit, nur um noch einmal selbst die eigene Meinung zu Pyrotechnik, Ultras und Stadionverboten zum Ausdruck zu bringen. Last but not least verhält es sich dann genauso mit dem Bashing gegenüber der Mannschaft wenn sie gewinnt/verliert. Verliert sie, dann ist das Forum ein Ventil dafür und es finden sich seitenweise negativ behaftete Posts. Gewinnen sie, schafft es kaum einer, auch mal lobende Worte zu schreiben.
Die meisten kenne mich ja als durchaus streitbaren Fan, den Ruf hab ich, ja. Aber diese Saison war ich aufgrund der sportlichen Ergebnisse sehr, sehr positiv - fand ich zumindest. Aber ich stelle auch fest, dass ich keine Lust mehr habe auf diese ermüdenden Diskussionen mit jenen, die stetig Negatives mit an den Turm bringen, die alles besser wissen oder jeden Moment der Schwäche ausnutzen, um Kritik zu hinterlassen. Und dabei hab ich mich selbst ertappt, der in der Vergangenheit auch so war. Der emotional aufgeladen auch was schrieb, was er nach einer Nacht schlafen lieber nicht geschrieben hätte. Aber egal welches Thema - Geschäftsführung, Mannschaft, Ultras - es wird stets gemosert, gemeckert, kritisiert.
Ich habe es diese Saison mal anders probiert. Ich habe JR sehr viele Fragen gestellt und überraschenderweise auf jede Frage eine Antwort bekommen, ohne Zensur, ohne Streichen von Fragen, ohne Blabla, sondern (so glaube ich zumindest) ein sehr ehrliches Interview. Wir müssen keine Freunde sein, aber dass er sich dem stellt und dem Fanmag damit einen riesigen Gefallen getan hat, dafür zolle ich Respekt und da bin ich gerne bereit Danke zu sagen. Persönlich wollte ich es nach dem Herford-Spiel, der Ausgang dieses Spiels veranlasste mich jedoch dazu, das auf ein anderes Mal zu verschieben.
Aus der Mannschaft gibt es immer mal wieder ne Info, die auch nicht den Weg in die Öffentlichkeit findet, aber für mich hat sie sportlich zu Saisonbeginn so viel Freude geweckt, dass ich dann auch ein wenig nachsichtig bin, wenn es mal nicht läuft. Ich habe das Gefühl, dass innerhalb der Mannschaft ein sehr gutes Klima herrscht, dass die Mannschaft super zusammengestellt ist und dass wir in den Playoffs sehr viel Spaß haben können. Kritik, aufs Sportliche bezogen, ist da ja durchaus mal erlaubt. Aber auch die Interviews mit Jari Neugebauer, Brent Aubin oder zuletzt Timo Herden fürs Fanmag gaben so viel Mehrwert, dass sich auch einfach mal dankbar dafür bin.
Last but not least unsere Ultras. Schon letzte Saison hatte ich viele Gespräche geführt mit verschiedenen Vertretern der Fanszene und teilweise auch kontroverse Diskussionen. Ich stimme nicht mit allen Ansichten überein und es gibt genug Dinge, die ich persönlich so nicht tun würde und die mich auch manchmal nerven. Aber auch da hat der Dialog miteinander so viel Barrieren abgebaut - so zumindest meine Einschätzung - dass ich sagen kann, dass die pauschalisierte Kritik an jenen ich persönlich für unsäglich halte. Ich selbst bin froh, dass wir kein Megaphon in der Kurve haben und im Gegensatz zu anderen Stadien/Kurven in Eishockeydeutschland lebt mMn noch der oldschool-hockey-Spirit (offenes Eisstadion, kalt, kein Megaphon, überwiegend Trikotträger, keine Gewalt, kein Fahnenklau usw.), was vermutlich auch an der Ligazugehörigkeit und mangels anderer Fanszenen liegt. Aber auch, weill Jungs wie Marv, Pascal oder Kirsch über Jahre ein Gefühl dafür entwickelt haben, was man am Turm machen kann und was man besser lässt. Und diese Saison haben neue Lieder den Weg in die Kurve gefunden, die gut klingen, die das Repertoire erweitern und wo man sich mal kreativ zusammengesetzt hat. Es ist nicht meine Welt, aber ich bin mal ein wenig eingetaucht und hab andere Blickwinkel kennengelernt.
Kurzum: Es gibt so viel Positives rund um den Pferdeturm und den ECH. Man schafft es aber immer wieder alles schlecht zu finden. Ich will jetzt auch einfach nur den Saisonendspurt genießen, mich auf die Playoffs freuen, auswärts reisen und vielleicht denkt der eine oder andere mal drüber nach, ob das, was hier gepostet wird, wirklich aus der Emotion heraus abgeschickt werden muss oder nicht - mich eingeschlossen. Sorry für so viel Text. Wer aber lesen & verstehen kann, gern geschehen.
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Es ist mitunter wirklich kleinkariert was hier ab geht.
Ja es hat etwas gefunkelt, ja ist scheiße aber Leute mal ernsthaft,der OD hat da zwei rausgeholt die man Identifizieren könnte Ende. Mehr geht nicht.
Während Pyro läuft wäre es fatal rein zu gehen für alle Beteiligten. Nur mal am Rande das wird so heiß damit kannst schweißen. Nirgends gehen Leute rein während es brennt,zurecht.
Und wieder diese unsägliche Ultra Diskussion,wird euch das nicht langsam langweilig? Jetzt fehlen nur noch die bekannten Anekdoten vom Kartoffelkrieg.
Boerje hat absolut recht. Selbst bei den Top Transfers gerade wird kein Weg ausgelassen zu Jammern. Es ist so derbe traurig. Liegt es ggf daran das man nun nicht mehr sagen kann die GF bremst das ganze? Man weiß es nicht.
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@ Boerje : 
Ich ertappe mich dabei, dass ich häufig deiner Meinung bin, war früher nicht immer der Fall.
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Wisst ihr eigentlich was in der OL Süd und in der DEL 2 bei manchen Vereinen los ist ? Anscheinend nicht . Da sind nämlich Zustände wie manchmal beim Fussball .Massenschlägerein diverser Gruppierungen , Teilweise standen Spiele kurz vorm Abbruch !
Darüber wo hier geschrieben wird ist Kindergarten !!!
Lasst uns freuen das es jungen Nachwuchs in der Kurve gibt . Die Zeiten ändern sich halt . Wenn ich an früher denke . Bei den Roten oder dem ECH , da gab es Fangesänge und Rufe  , dass macht heute keiner mehr . Ich will nicht sagen das wir mittlerweile Weichgespühlt sind . Früher war es so , heute halt so !
Ich möchte nicht erleben , wenn die Jungs ihren Support mal einstellen . Vielleicht sehen dann einige von den " Alten " was sie an ihnen haben und das wir nicht solche Mißstände wie in anderen Vereinen haben ( ausser die Wedemark kommt und Herne ) da ist ja manchmal Kontrollverlust !
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@Boerje
Respekt für deinen Beitrag und volle Zustimmung
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