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Ich möchte ja keinem Traditionalisten zu Nahe treten. Aber ein halboffenes Stadion kann man aus energietechnischer Sicht sicher niemandem verkaufen. Schon gar nicht der Politik. Es wird schon geschlossen sein. Wichtig wäre, daß der Charakter wenigstens zum Teil erhalten bleibt
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(07.05.2026, 17:07)sinnlos schrieb: Ich möchte ja keinem Traditionalisten zu Nahe treten. Aber ein halboffenes Stadion kann man aus energietechnischer Sicht sicher niemandem verkaufen. Schon gar nicht der Politik.
Ist das so ?
Ein halboffenes Stadion muß nicht nicht beheizen !
Für die Wärme muß jeder selber sorgen !
Kostet den Politiker somit kein Geld !
Und umso kälter es draußen ist, umso weniger Energie braucht man für das Eis !
Also schon wieder was gespart !
Wenn ich Politiker wäre, ich könnte gut mit einem halboffenen Stadion leben ! ??
Gruß Benno
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(07.05.2026, 17:29)Benno88 schrieb: (07.05.2026, 17:07)sinnlos schrieb: Ich möchte ja keinem Traditionalisten zu Nahe treten. Aber ein halboffenes Stadion kann man aus energietechnischer Sicht sicher niemandem verkaufen. Schon gar nicht der Politik.
Ist das so ?
Ein halboffenes Stadion muß nicht nicht beheizen !
Für die Wärme muß jeder selber sorgen !
Kostet den Politiker somit kein Geld !
Und umso kälter es draußen ist, umso weniger Energie braucht man für das Eis !
Also schon wieder was gespart !
Wenn ich Politiker wäre, ich könnte gut mit einem halboffenen Stadion leben ! ?? 
Ja ist so! Auch mit ein Grund warum es kaum noch halboffenen Eisstadien gibt! Komische Fragen sind das hier manchmal…
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Stimmt !
Und komische Antworten !
Erkläre doch mal, warum ein geschlossenes Stadion weniger Energie verbraucht als ein halboffenes ! ?
Danke !!!
Gruß Benno
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Eigentlich ja selbsterklärend das ein offenen Eisstadion vom Energieverbrauch deutlich höher liegt, zumal es kaum noch richtig kalte Winter gibt! Wurde ja auch schon öfter mal gejammert in den letzten Jahrzenten wie energietechnisch katastrophal das Eisstadion am Pferdeturm ist.. egal ob Herbert, Katrin oder Grieblers. Aber Grieblers haben wenigstens schon einiges gemacht in den letzten Jahren um zumindest etwas zu einzusparen.
Frag mal Griebler was die Anlage leisten muss wenn im August bei teilweise 30 Grad Eis aufbereitet werden muss. Und das Eis muss dann auch noch gehalten werden. Warme Temperaturen haben wir teils bis in den Nov. rein. Im Spätsommer hängt man vor lauter Verzweiflung schon Tarnnetze in die Südkurve damit das Eis da nicht komplett wegschmilzt! Gab Zeiten da wurde zu Beginn die Seite im Süden im Training nicht genutzt. Mit der neue Anlage ist es zumindest etwas besser. Aber selbst mit der neuen Eisanlange ist das ein enormer Energieaufwand. Habe mich vor Jahren mal mit nem Eismeister drüber unterhalten! Ist ja auch mit ein Grund das unsere Eisfläche jetzt verkleinert wurde um das etwas aufzufangen.
Nicht umsonst haben wir zusammen mit Mellenforf so ziemlich die schlechteste Eisqualität der OLN! Die Eisfläche kann durch wechselnde Witterungen nicht oder nur schlecht gleichmäßig durchgekült werden in den Monaten von Mitte Aug bis teils weit in den Nov.. und dann wieder im Frühjahr. Temperatur und Luftfeuchte tut dann noch sein übriges.
In modernen Hallen mit guter Isolierung kann man heute extrem Energieeffizient kühlen, oder die Temperatur gleichbleibend halten oder eben leicht beheizen u.a. auch durch nutzen der Außentemperatur! Klar braucht es da ein vernünftiges Belüftungskonzept, auch bei uns. Nur Halle zu und los funktioniert nicht! Da müsste auch in Belüftung investiert werden. Durch diese modernen Belüftungskonzepte kann sogar die entstehende Wärme beim erzeugen der Eiskühlung teils zum beheizen der Zuschauerränge genutzt werden! Da ist man heute schon wirklich weit!
Ein kleinen Vorteil hat übrigens Mellenforf ja seit 2 Jahren denn die haben das Stadiondach vollgepackt mit Solar…. Das ist bei uns aber nicht möglich. Unsere Dach Konstruktion hält a nicht mal nen LED Würfel.. leider!
Nicht nur Griebler könnte also bei einer geschlossenen Halle sparen sondern auch die Indians. Die Eismiete ist schon auch ein großer Posten im Etat. Das haben andere Vereine so auch nicht in der Höhe! Das wird oft vergessen, jede Stunde Eis kostet richtig Geld.. auch dem e.V
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Ich liebe unser offenes Stadion so wie es ist.
Aber schon zu DEL-Zeiten (also vor über 30 Jahren) wurde über die miese Eisqualität in unserer schon damals eher exotischen Spielstätte gejammert. Und schon damals wurde über Erneuerung gesprochen. Machen wir uns nichts vor: Es muss etwas passieren. Mein geliebtes Stadion ist realistisch betrachtet ein riesiger Bremsklotz.
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Bremsklotz ist wohl noch deutlich untertrieben . Ein (halb) offenes und fast ganzjährig betriebenes Eisstadion dürfte heutzutage aus energetisch- und wirtschaftlicher Sichtweise eigentlich garnicht mehr betrieben werden. Solche Anlagen sind unter heutigen Bedingungen wirtschaftlich und ökologisch kaum noch tragbar.
Zum stark vereinfachten Vergleich, vom Prinzip aber das Gleiche wäre ein ständig offener Kühschrank zu Hause. Um die Monate August bis Oktober noch zu simulieren, stelle ich ihn dann noch auf meinen Südbalkon. macht auch niemand.
Unter den heutigen Vorgaben des GEG und den CO2 Minderungszielen dürft es praktisch keine Betriebserlaubnis mehr geben. Hier rettet der Bestandsschutz vermutlich nur noch den Betrieb. Oder die maximal kleine Eisfläche war ein Kompromiss.
Das größte Problem sind und bleiben immer die Abhängigkeiten von Umweltfaktoren wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Sonneneinstrahlung und natürlich auch Wind.
Auf einige äußere Faktoren kann man Einfluss nehmen, aber eben nicht auf alles. Der „Sommerbetrieb“ bleibt dennoch das größte Problem. Ich schätze im August/September sind die Betrienskosten 4 bis 5 mal so hoch, zuzüglich schlechter Eisqualität.
Und richtig, eine Lüftungsanlage ist nicht nur wichtig sondern existenziell in einer Eishalle. Raumtemperatur ist das Eine, wichtiger ist aber die anfallende Luftfeuchtigkeit, welche die Halle dann irgendwann zu einer Tropfsteinhöhle machen würde. Begrenzt könnte man auch eine offene Halle entfeuchten (siehe Nebelproblem bei uns) aber energetisch eigentlich nicht zu argumentieren.
Daher, um den Standort Mittel- bis Langfristig zu sichern muss es Veränderungen geben. Aber so langsam scheint ja zumindest etwas ins Rollen zu kommen.
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(08.05.2026, 07:39)Amberleaf schrieb: Bremsklotz ist wohl noch deutlich untertrieben . Ein (halb) offenes und fast ganzjährig betriebenes Eisstadion dürfte heutzutage aus energetisch- und wirtschaftlicher Sichtweise eigentlich garnicht mehr betrieben werden. Solche Anlagen sind unter heutigen Bedingungen wirtschaftlich und ökologisch kaum noch tragbar.
Zum stark vereinfachten Vergleich, vom Prinzip aber das Gleiche wäre ein ständig offener Kühschrank zu Hause. Um die Monate August bis Oktober noch zu simulieren, stelle ich ihn dann noch auf meinen Südbalkon. macht auch niemand.
Unter den heutigen Vorgaben des GEG und den CO2 Minderungszielen dürft es praktisch keine Betriebserlaubnis mehr geben. Hier rettet der Bestandsschutz vermutlich nur noch den Betrieb. Oder die maximal kleine Eisfläche war ein Kompromiss.
Das größte Problem sind und bleiben immer die Abhängigkeiten von Umweltfaktoren wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Sonneneinstrahlung und natürlich auch Wind.
Auf einige äußere Faktoren kann man Einfluss nehmen, aber eben nicht auf alles. Der „Sommerbetrieb“ bleibt dennoch das größte Problem. Ich schätze im August/September sind die Betrienskosten 4 bis 5 mal so hoch, zuzüglich schlechter Eisqualität.
Und richtig, eine Lüftungsanlage ist nicht nur wichtig sondern existenziell in einer Eishalle. Raumtemperatur ist das Eine, wichtiger ist aber die anfallende Luftfeuchtigkeit, welche die Halle dann irgendwann zu einer Tropfsteinhöhle machen würde. Begrenzt könnte man auch eine offene Halle entfeuchten (siehe Nebelproblem bei uns) aber energetisch eigentlich nicht zu argumentieren.
Daher, um den Standort Mittel- bis Langfristig zu sichern muss es Veränderungen geben. Aber so langsam scheint ja zumindest etwas ins Rollen zu kommen.
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(08.05.2026, 09:06)NYRangers schrieb: (08.05.2026, 07:39)Amberleaf schrieb: Bremsklotz ist wohl noch deutlich untertrieben . Ein (halb) offenes und fast ganzjährig betriebenes Eisstadion dürfte heutzutage aus energetisch- und wirtschaftlicher Sichtweise eigentlich garnicht mehr betrieben werden. Solche Anlagen sind unter heutigen Bedingungen wirtschaftlich und ökologisch kaum noch tragbar.
Zum stark vereinfachten Vergleich, vom Prinzip aber das Gleiche wäre ein ständig offener Kühschrank zu Hause. Um die Monate August bis Oktober noch zu simulieren, stelle ich ihn dann noch auf meinen Südbalkon. macht auch niemand.
Unter den heutigen Vorgaben des GEG und den CO2 Minderungszielen dürft es praktisch keine Betriebserlaubnis mehr geben. Hier rettet der Bestandsschutz vermutlich nur noch den Betrieb. Oder die maximal kleine Eisfläche war ein Kompromiss.
Das größte Problem sind und bleiben immer die Abhängigkeiten von Umweltfaktoren wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Sonneneinstrahlung und natürlich auch Wind.
Auf einige äußere Faktoren kann man Einfluss nehmen, aber eben nicht auf alles. Der „Sommerbetrieb“ bleibt dennoch das größte Problem. Ich schätze im August/September sind die Betrienskosten 4 bis 5 mal so hoch, zuzüglich schlechter Eisqualität.
Und richtig, eine Lüftungsanlage ist nicht nur wichtig sondern existenziell in einer Eishalle. Raumtemperatur ist das Eine, wichtiger ist aber die anfallende Luftfeuchtigkeit, welche die Halle dann irgendwann zu einer Tropfsteinhöhle machen würde. Begrenzt könnte man auch eine offene Halle entfeuchten (siehe Nebelproblem bei uns) aber energetisch eigentlich nicht zu argumentieren.
Daher, um den Standort Mittel- bis Langfristig zu sichern muss es Veränderungen geben. Aber so langsam scheint ja zumindest etwas ins Rollen zu kommen.

Dann müsst Ihr beide mal bitte erklären, was daran wirtschaftlich, energetisch und ökologisch sinnvoll und tragbar sein soll, eine komplett neue Arena mit einem Fassungsvermögen von 6000 Zuschauerinnen und Zuschauern zu bauen.
Wirtschaftlich gesehen ist dies nicht zu rechtfertigen, denn eine solche Arena dürfte wohl mindestens 50 Millionen Euro, tendenziell aber sogar deutlich mehr kosten. Zudem dürfte der Betrieb vermutlich auch auf Jahre oder gar Jahrzehnte hinaus wohl kaum rentabel sein und damit für die Stadt Hannover ein dauerhaftes Zuschussgeschäft bedeuten - ähnlich wie das jetzige Eisstadion.
Energetisch und ökologisch gesehen wäre ein solcher Neubau zudem überhaupt nicht begründbar. Sicher geht im jetzigen halboffenen Eisstadion viel Energie verloren, doch ließe sich dies bei einer grundlegenden Modernisierung sehr wahrscheinlich deutlich reduzieren. Und ein Kohlendioxidausstoß lässt sich gänzlich vermeiden, wenn die Eisaufbereitung und alle weiteren Anlagen mit Ökostrom betrieben werden. Dies ist für die Eisaufbereitung und -erhaltung offenbar schon jetzt der Fall (siehe Artikel unter https://hannover.sparkasseblog.de/?p=12019). Ein Neubau einer Multifunktionsarena in der gewünschten Größe würde dagegen neben Unsummen an Geld unter anderem auch Unmengen an Beton und Stahl benötigen - und wenn man da zugunsten der Kosten auf klassische statt auf gänzlich nachhaltige Herstellungsverfahren setzt, wäre der CO2-Abdruck dieser Arena allein mit Blick auf diese beiden Baumaterialien schon vor dem Start der ersten Eisaufbereitung zutiefst negativ.
Für einen Neubautrakt und eine zweite Eis-/Trainingsfläche am bestehenden Standort dürften dagegen deutlich geringere Kosten entstehen und auch deutlich weniger Baumaterialen benötigt werden. Folglich spricht auch aus wirtschaftlicher, energetischer und ökologischer Sicht alles für eine grundlegende Sanierung und Modernisierung unseres Eisstadions am Pferdeturm samt sinnvoller Erweiterungen auf den verfügbaren angrenzenden Flächen.
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