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(29.03.2026, 21:16)Boerje schrieb: Mit „Mitbestimmung“ meinte ich eher so Grundsatzfragen wie:
- Wenn Du wählen könntest, würdest Du eine Multifunktionsarena oder ein offenes Eisstadion bevorzugen?
- Wenn Du wählen könntest, würdest Du den Standort Pferdeturm mit Sanierung lieber behalten oder wärst Du offen für einen Neubau an einem anderen Standort?
- Wenn Du wählen müsstest, zwischen Tradition/Moderne, Akustik, Komfort, Parkmöglichkeiten/ÖPNV, Stadiongröße, welche Reihenfolge würdest Du priorisieren?
Fragen, an denen man sich im Planungsprozess orientieren kann, ergänzend mit Detailfragen (zweiter Eingang, Karten-/Barzahlung, Räumlichkeiten/Stände für Fanszene/Fanprojekt/Ordner usw.). Natürlich ist es am Ende alles eine Kostenfrage, aber ich glaube, es wäre von Vorteil, würde man „die Fans“ mit einbeziehen.
Wird spannend darauf eindeutige Antworten zu bekommen. Ich glaube das es hier schon große Unterschiede geben wird, denn die Fans haben was das angeht glaube ich auch sehr unterschiedliche Meinungen zu den Prioritäten. Dazu kommen dann die finanziellen Rahmenbedingungen.
Aus meiner Sicht, sollten die Fanclubs/ das Fanprojekt mal die Sommerpause nutzen um sich ein Meinungsbild. On den organisierten Fans zu holen. Mit dem Hinweis das es auch realistisch sein sollte. Außerdem könnte man überlegen wie man die Meinung der Fans bekommt die keinem Fanclub zugehören, nicht hier aktiv sind, aber regelmäßig zu spielen kommen.
Außerdem wäre es wünschenswert in einen Dialog mit Verein, GmbH, Pächter und Poltik zu kommen. Auch hier wäre wahrscheinlich das Fanprojekt der richtige Ansprechpartner.
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Es ist immer wieder erstaunlich was einige Fans der Indians hin und wieder mal so glauben irgendwie mitbestimmen zu können! Vor allem ist man von konkreter Planung noch ganz weit entfernt.…
Aber auch das ist leider typisch Pferdeturm!
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Am Ende kann man nur Wünsche formulieren. Das wird ebenso für den Verein und die GmbH gelten, zumindest wenn die Stadt das Geld geben sollte.
Denn am Ende sind es Steuergelder.
Spannend wird die Frage sein ob ggf. durch eine Mischfinanzierung bzw. wenn Verein und/oder GmbH / Pächter sich finanziell beteiligen, dann andere Sachen möglich sind.
Die Stadt hat z.B. beim Neubau der Schillerschule versucht Wünsche der Vereine mit aufzunehmen. Das führte zwar zu einem deutlich längeren Verfahren weil es auch immer noch die Gespräche mit der Versicherung geben musste, führte schlussendlich aber zu einer größeren Sporthalle.
Auch wenn viele Wünsche der Vereine dann auf der Strecke geblieben sind.
Insgesamt erstmal positiv das Geld für ein Gutachten aufgebracht werden soll. Wenn dieses dann vorliegt kann man sich weitere Gedanken machen.
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@NY Rangers
Im freien Markt nennt man sowas Marktforschung.
Warum sollte man dies, dessen Ziel es ist das Produkt besser an den Mann/die Frau zu bringen, hier nicht machen.
Ist es hier uninteressant ob die Hallenauslastung später 30, 50 oder 70% ist.
Für den Betreiber eher nicht. Und für die ehrenamtlichen Kommunalpolitiker glaub ich auch nicht.
"Ihr habt Geld für eine sinnlose Halle ausgegeben" Naja, doppelt so viele Eiskunstlaufende und Eisjockeyspielende, und über 90% Auslastung gibt der Politiker auch lieber als Antwort, als 10% Auslastung und man hat die Zahl der Aktiven stabil gehalten.
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(Gestern, 13:50)NYRangers schrieb: Es ist immer wieder erstaunlich was einige Fans der Indians hin und wieder mal so glauben irgendwie mitbestimmen zu können! Vor allem ist man von konkreter Planung noch ganz weit entfernt.…
Aber auch das ist leider typisch Pferdeturm!
Gunnar, ist schon darauf eingegangen. Es geht ja nicht um Mitbestimmung, man hört vielleicht nur Mal in die Szene rein, die den Kasten nachher auch vollmachen sollen. Dann sind es auch nur Wünsche oder Ideen, die man zusammen kratzt. Deren Umsetzung steht dann auf einem anderen Blatt.
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Dieses Vorgehen der "Mitbestimmung" ist ganz normal. Bei uns wird die Sporthalle grundsaniert. Im Vorfeld hat die Stadt uns als Schule und alle Vereine, die sie nutzen an einen Tisch geholt und jeder konnte seine Wünsche äußern. Diese wird die Stadt bei der Sanierung möglichst berücksichtigen, damit am Ende alle glücklich sind. Die Stadt selbst hat nämlich wenig Ahnung, was genau gewollt und benötigt wird. Ihre Vorstellungen waren nämlich eigentlich ganz andere.
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Und genau so ist es richtig und wird bei Planungsprozessen mittlerweile oft gemacht.
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(Gestern, 13:50)NYRangers schrieb: Es ist immer wieder erstaunlich was einige Fans der Indians hin und wieder mal so glauben irgendwie mitbestimmen zu können! Vor allem ist man von konkreter Planung noch ganz weit entfernt.…
Aber auch das ist leider typisch Pferdeturm!
genau das , hab ich schon soooo oft geschrieben !
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(Gestern, 23:26)Borsatostar schrieb: Dieses Vorgehen der "Mitbestimmung" ist ganz normal. Bei uns wird die Sporthalle grundsaniert. Im Vorfeld hat die Stadt uns als Schule und alle Vereine, die sie nutzen an einen Tisch geholt und jeder konnte seine Wünsche äußern. Diese wird die Stadt bei der Sanierung möglichst berücksichtigen, damit am Ende alle glücklich sind. Die Stadt selbst hat nämlich wenig Ahnung, was genau gewollt und benötigt wird. Ihre Vorstellungen waren nämlich eigentlich ganz andere.
so war es bei uns auch . Die Stadt und der Sportverein wurden mit ins Boot geholt , aber doch keine normalen Bürger , warum auch !?
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(Vor 4 Stunden)apanatschi72 schrieb: (Gestern, 23:26)Borsatostar schrieb: Dieses Vorgehen der "Mitbestimmung" ist ganz normal. Bei uns wird die Sporthalle grundsaniert. Im Vorfeld hat die Stadt uns als Schule und alle Vereine, die sie nutzen an einen Tisch geholt und jeder konnte seine Wünsche äußern. Diese wird die Stadt bei der Sanierung möglichst berücksichtigen, damit am Ende alle glücklich sind. Die Stadt selbst hat nämlich wenig Ahnung, was genau gewollt und benötigt wird. Ihre Vorstellungen waren nämlich eigentlich ganz andere.
so war es bei uns auch . Die Stadt und der Sportverein wurden mit ins Boot geholt , aber doch keine normalen Bürger , warum auch !?
Weil letztlich die Fans ein feines Gespür dafür haben, wie sie sich ihr "zweites Wohnzimmer" vorstellen. Natürlich kann man auch in Misburg-Nord ne neue Halle mit 6.000 Plätzen hinbauen. Dann darf man sich aber auch nicht wundern, wenn vielleicht nur 2.000 Leute dem Ruf folgen werden, weil andere Parameter, die einem Fan wichtig sind, dort nicht mehr gegeben sind. Dann spielt vielleicht die U23 in der Regionalliga am Pferdeturm auch vor 1.500 Zuschauern und die Stadt wundert sich, warum denn niemand in die neue Halle kommt. Nur so als Beispielszenario. Kein Fan hat ein Anrecht auf Mitbestimmung, es wäre jedoch fahrlässig, diverse Ideen/Wünsche nicht einmal anzuhören oder zu erwägen. Nicht zuletzt im Podcast "Hier am Turm" hat Mike Münkel, dessen Meinung ich oftmals nicht teile, sehr gute Gedankenspiele mit eingestreut (Stichwort städtische Kita, Konferenz-/Büroräume, Fanshop/Museum, Ganzjahresgastronomie usw.).
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