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ECH-Presse
(24.03.2026, 17:24)Osteuropäer0815 schrieb: Kalt, dreckig, laut; laut ist ein Muss, kalt (kann man sich warm anziehen), dreckig muss nicht sein.
Ich war bereits am Turm ohne Dach und wir haben uns tierisch gefreut, als das Dach gebaut wurde. Leider folgte darauf die erste Pleite.
Das Dach wurde übrigens für ca. 25 Jahre konzipiert und ist mittlerweile doppelt so alt. Ich brauche kein Luxusstadion, aber Tradition hin oder her, dieses Stadion ist nicht mehr up to date. Es gibt oft Vergleiche mit St. Pauli, bin ich nicht so ganz einverstanden, aber auch dort wurde die Kultstätte massiv verändert, erneuert, modernisiert. Und auch andere Traditionsvereine haben ihre Kultstätten aufgegeben und wurden von den Zuschauern oder neuen Zuschauern nicht im Stich gelassen, ganz im Gegenteil: nur so z. B. Düsseldorf, Köln oder Dynamo (Ost-) Berlin.
Ich würde mir ein neues Stadion wünschen, optimal an gleicher Stelle, neben dem jetzigen. Am besten natürlich finanziert durch die Stadt und/oder anderen öffentlichen Geldgebern.
Und in Anlehnung an unser Gründungsjahr
- 1948 Sitzplätze (wäre fast eine Verdreifachen)
- 2 x 1948 Stehplätze (in etwas so wie jetzt)
- 195 (aufgerundet) VIP-Plätze
- nicht zu vergessen ausreichend Plätze für Menschen mit Behinderung/en
- Eisfläche 26 x 60 m, wird m. E. bald Standard sein

Nach Fertigstellung Rückbau des alten Stadions, Eisfläche wieder auf 26 x 60 m, max. 1000 Plätze für Zuschauer.
Beide Stadien mit Photovoltaik und Solar. Gut wäre ein Ganzjahresbetrieb im kleinen Stadion.

Und wenn ein Neubau an gleicher Stelle nicht möglich ist oder keine Geldgeber findet, dann müsste (leider) auch ein anderer Standort im Stadtgebiet gefunden werden. Aber auf jeden Fall muss das alte Stadion ebenfalls (ggf. mit entsprechendem Rückbau) erhalten bleiben.


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Noch ein Wunsch, die Eisfläche für Para Eishockey vorbereiten. Die suchen ja seit Langenhagen zu ist eine gute Heimat.
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Auch heute wieder ein ausführlicher Artikel zum Thema: https://www.haz.de/lokales/hannover/neue...JHSEY.html

Hab den auch in den Stadion Thread gestellt, da gehört´s ja eigentlich hin. Bitte löschen, wenn hier über.
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Das Saison Fazit von Trainer Bacek in der NP von Sa. Die Memminger Indians waren uns in Kleinigkeiten wie Bully oder Spezialformation besser.

Nein Igor, Memmingen war uns in vielen Dingen deutlich überlegen. Wenigstens nach der Saison sollte man auch mal ein schonungsloses Fazit ziehen. Da muss man dann auch mal ehrlich sein! 

beten
Persönlicher Pleite Counter: Nun schon 4
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Zumal das ja wohl keine Kleinigkeiten sind.
Steht heute übrigens auch in der HAZ.
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Zitat:Jan Roterberg analysiert schonungslos

„Wir haben unser Saisonziel verpasst. Das ist sehr enttäuschend und nicht das, was wir uns vorgestellt hatten“, sagte Jan Roterberg, kaufmännischer Leiter der Indians. Außerdem, so sein weiteres Saisonfazit, „wäre bei diesem Kader das Halbfinale die Mindestanforderung gewesen. Bis Mitte Dezember sah es gut aus, wir waren auf einem richtigen Weg. Ehrlicherweise aber auch wegen der Schwächephasen von anderen Mannschaften.“

Vor der Saison wurde am Pferdeturm das Play-off-Halbfinale als Ziel ausgegeben. Den Weg dorthin verbaute sich der ECH durch Rang drei nach der Vorrunde, wodurch es im Viertelfinale keinen Heimvorteil mehr gab. „Wir haben Spiele verloren gegen Teams von unten“, so Roterberg. „Da haben wir zu viele Punkte liegen lassen. Das tat im Nachhinein weh.“ Quelle

Ich bin guter Dinge, dass da genau analysiert wird, was schiefgelaufen ist und ziehe zumindest in Zweifel, ob die Trainerentlassung dabei von Nöten war. Vielleicht hat man sich da seitens der Geschäftsführung falsch beraten lassen. Von Personen, die immer gerne ihren Senf dazu geben und meinen, es besser zu wissen. In den entscheidenden Spielen hat man auf der so wichtigen Trainerposition eine Vakanz gehabt, die u.a. für die Ergebnissegegeh die s.g. "Kleinen" verantwortlich war.

Ich hoffe, das passt mit Baindl und wenn ja, dass er mehr Rückendeckung erhält als Joly. Das Beispiel Huhn in Memmingen zeigt, was Kontinuität ausmachen kann.
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Wenn ich nicht mehr weiter weiß, bild‘ ich einen Arbeitskreis.   
lachen
Wer analysiert da eigentlich und wer trifft die Entscheidungen? Führungskompetenzen mit Eishockeysachverstand wünsche ich am Turm seit Uhrzeiten vergeblich. Na Hauptsache Glühwein und Trallala. 

Nase bohren
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(24.03.2026, 11:11)NYRangers schrieb: Eine Liebeserklärung von Stephan Hartung an den Pferdeturm. Sachen gibt’s… 

Zwinkern

Danke dafür.. Hr. Hartung denn habe mich da selber wiedererkannt. So kam auch ich vor ca. 43/44 Jahren zum Pferdeturm und bin bis heute geblieben. Was für Erinnerungen in all den Jahren..  schöne wie negative! 

Einmal ECH immer ECH

Ich kann gar nicht glauben, was Stephan Hartung über den Pferdeturm geschrieben hat. In seinen Artikeln auf mich oft den Endruck, er wäre Mitglied in Mellendorf!!!
ECH: drei große Buchstaben-eine große Liebe.

Am Pferdeturm seit 1972 dabei, damals noch ohne Dach

Scorpions? Eine Hardrock-Band aus Hannover.
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(Gestern, 08:10)Boerje schrieb:
Zitat:Jan Roterberg analysiert schonungslos

„Wir haben unser Saisonziel verpasst. Das ist sehr enttäuschend und nicht das, was wir uns vorgestellt hatten“, sagte Jan Roterberg, kaufmännischer Leiter der Indians. Außerdem, so sein weiteres Saisonfazit, „wäre bei diesem Kader das Halbfinale die Mindestanforderung gewesen. Bis Mitte Dezember sah es gut aus, wir waren auf einem richtigen Weg. Ehrlicherweise aber auch wegen der Schwächephasen von anderen Mannschaften.“

Vor der Saison wurde am Pferdeturm das Play-off-Halbfinale als Ziel ausgegeben. Den Weg dorthin verbaute sich der ECH durch Rang drei nach der Vorrunde, wodurch es im Viertelfinale keinen Heimvorteil mehr gab. „Wir haben Spiele verloren gegen Teams von unten“, so Roterberg. „Da haben wir zu viele Punkte liegen lassen. Das tat im Nachhinein weh.“ Quelle

Ich bin guter Dinge, dass da genau analysiert wird, was schiefgelaufen ist und ziehe zumindest in Zweifel, ob die Trainerentlassung dabei von Nöten war. Vielleicht hat man sich da seitens der Geschäftsführung falsch beraten lassen. Von Personen, die immer gerne ihren Senf dazu geben und meinen, es besser zu wissen. In den entscheidenden Spielen hat man auf der so wichtigen Trainerposition eine Vakanz gehabt, die u.a. für die Ergebnissegegeh die s.g. "Kleinen" verantwortlich war.

Ich hoffe, das passt mit Baindl und wenn ja, dass er mehr Rückendeckung erhält als Joly. Das Beispiel Huhn in Memmingen zeigt, was Kontinuität ausmachen kann.
Unsere Schwächephase begann mit dem Nachholspiel gegen Erfurt und danach war dann tatsächlich keine Konstanz mehr. Und wenn man ehrlich ist, hat man bereits vor der Entlassung von Joly den komfortablen  Vorsprung verspielt.  Klar kann man spekulieren, ob die Trainerentlassung notwendig war, aber ich denke, so wie Roterberg das Saisonende schonungslos analysiert, wird es gravierende Gründe gegeben haben. Wir werden es aber wohl nie erfahren.  Man hatte ja schon ganz andere ambitionierte Ziele diese Saison als früher, das lässt sich nicht leugnen. Und wenn es nur die kleine Hoffnung gegeben hätte, mit Joly da noch was zu erreichen, hätte man sicher weiter gemacht. Irgendwas muss dann eben das Fass zum Überlaufen gebracht haben.  Deshalb glaube ich auch nicht, dass Joly keine Rückendeckung hatte, sonst hätte man sicher einen Plan B gehabt. Ich meine sogar gerüchteweise gehört zu haben, dass man in der fraglichen Zeit mit Joly bereits verhandelte. Wer weiß schon welche Vorstellungen oder Forderungen er hatte.  Und zumindest habe ich auch nicht wirklich gesehen, dass er während des Spiels groß mit den Spielern kommuniziert hat, eigentlich nie eine Auszeit genommen hat und zumindest für mich nicht wirklich empathisch wirkte . Aber das ist nur meine Beobachtung . Kann ich auch ganz falsch wahrgenommen haben. Da bin ich dann wirklich mal auf den neuen Trainer gespannt.
Ich frag mich bis heute, was passiert ist, dass z. B ein Lessard-Aydin plötzlich überhaupt kein Faktor mehr war in der zweiten Hälfte der Saison. Der hat am Anfang jedes Spiel mindestens einmal getroffen, zum Schluss kein Scheunentor mehr.
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Schauen wir doch mal im Detail auf die Ergebnisse. Ich habe es mal in Etappen gegliedert mit Zwischenbilanzen.

Der erfolgreiche Saisonstart:

21.9. (H) 5:2 gg Herne
26.9. (H) 3:2 gg Rostock
28.9. (A) 3:2 in Herford
3.10. (A) 6:5 nach OT in Tilburg
5.10. (H) 3:1 gg Duisburg
10.10. (A) 4:1 in der Wedemark
12.10. (H) Spielabbruch beim Stand von 1:1 gegen Erfurt wg. Nebel
17.10. (H) 2:3 nach OT gg Leipzig (schöne Grüße an die Schiedsrichter)

7 Spiele // 6 Siege, 1 Niederlage // 19 Punkte // 26:16 Tore (+10)

Die vielen Auswärtsspiele:

19.10. (A) 2:1 nach OT in Hamm
25.10. (A) 3:1 in Halle zur Stadioneröffnung
28.10. (A) 4:1 in Duisburg
31.10. (A) 2:4 in Erfurt
2.11. (H) 3:4 gg Wedemark
14.11. (A) 2:0 in Tilburg
16.11. (A) 2:3 nach OT in Rostock

7 Spiele // 4 Siege, 3 Niederlagen // 13 Punkte // 18:14 Tore (+4)

Beginn der Dreifachbelastung:

21.11. (H) 2:3 nach OT gg Herford
23.11. (A) 3:2 in Leipzig
25.11. (H) 6:3 gg Halle
28.11. (H) 3:1 gg Hamm
30.11. (A) 3:2 nach SOo in Herne
02.12. (H) 3:1 gg Duisburg
05.12. (A) 4:1 in Herford
07.12. (H) 5:3 gg Rostock
12.12. (H) 5:2 gg Leipzig
14.12. (A) 3:2 nach OT in Halle

10 Spiele // 9 Siege, 1 Niederlage // 28 Punkte // 37:20 (+17)

Dann der Beginn der Schwächephase:

17.12. (H) 4:5 gg Erfurt
19.12. (H) 7:1 gg Herne
21.12. (A) 1:4 in der Wedemark
23.12. (H) 1:4 gg Tilburg
26.12. (A) 2:3 in Hamm
30.12. (H) 3:0 gg Erfurt
2.1. (A) 2:1 in Rostock
4.1. (H) 2:5 gg Halle
6.1. (A) 0:3 in Herne

9 Spiele // 3 Siege, 6 Niederlagen // 9 Punkte // 22:26 (-4)

Joly wurde entlassen, Bacek und Thompson übernahmen:

9.1. (A) 0:3 in Duisburg
11.1. (H) 4:3 gg Wedemark
16.1. (H) 3:2 gg Hamm
18.1. (A) 3:5 in Leipzig
23.1. (H) 2:1 gg Tilburg
25.1. (A) 5:3 in Erfurt
30.1. (A) 4:6 gg Herford (Platz 2 verspielt)

7 Spiele // 4 Siege, 3 Niederlagen // 12 Punkte // 21:23 Tore (-2)

Beginn der Meisterrunde:

1.2. (H) 5:2 gg Halle
6.2. (A) 2:6 in Tilburg
8.2. (H) 4:1 gg Wedemark
13.2. (A) 1:2 in Duisburg
20.2. (A) 0:4 in der Wedemark
22.2. (H) 4:7 gg Tilburg
27.2. (H) 5:1 gg Duisburg
3.3. (A) 3:4 in Halle

8 Spiele // 3 Siege, 5 Niederlagen // 9 Punkte // 24:27 (-3)

Ergebnisse der Playoffs sind bekannt. Selbst wenn man die Schwächephase rund um Weihnachten genauer unter die Lupe nimmt, muss man sich eingestehen, dass man durchaus gegen Gegner wie Tilburg, Wedemark oder auswärts in Hamm mal verlieren kann, ohne dass das ein großer Beinbruch wäre. Wenn man dazu bedenkt, dass Möller verletzt und Leistungsträger wie Lagacé oder Kolupaylo angeschlagen waren, dann wurde hier aus der s.g. "Negativserie" ein viel zu großes Drama gemacht, als dass es "sportliche Gründe" waren, um den Trainer-Rauswurf zu begründen.

Erschreckend war eher, dass es danach nicht besser wurde. Hatten da vielleicht prominente Spieler des Kaders zu viel Gehör? Waren es etwaig Leistungsträger, die nicht bereit waren, das kräftezehrende Training Joly's trotz Tabellenführung mitzugehen? Gab es sensible Spieler, die die Kritik des Trainers nicht vertrugen? Wurde die Geschäftsführung in diesem Zeitraum von den richtigen Personen beraten? Wer stand auf der Seite derer, die eine Entlassung Jolys forderten? Und hatte Joly genug Rückendeckung? Wer profitierte von einem Weggang Joly's? Was wurde im Zeitraum der Nach-Joly-Ära besser? Und inwiefern hat Joly selbst zu seinem Aus beigetragen? Hatte er ein anderes Angebot vorliegen? Hatte er unerfüllbare Wünsche?

Vielleicht sollte man sich diese Fragen zur Saisonanalyse stellen. Vielleicht hab ich von dem ganzen Bums aber auch gar keine Ahnung und bin Verschwörungstheoretiker. Viel Spaß dabei.
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