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INDIANS (und Leipzig) bekommen keine Lizenz!!!!!!
(21.07.2020, 07:53)sinnlos schrieb: In der Regel werden Spielerverträge immer für die entsprechende Liga abgeschlossen. Sie wären dann also nichtig.

Mit dem Trainer übrigens ebenso.
Stimmung! Erotik! Fischbrötchen! - Seit 1857
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Wenn man mal so überschlägig kalkuliert, wird sich die finanzielle Lage radikal ändern.
DKEinnahmen: 800 x 274 macht ca. 220000 €
Die fehlenden Einnahmen hingegen:
1500 x 13 x 24 ca. 470000 €
Natürlich gibt es da Abweichungen durch sowohl vergünstigte als auch durch teurere Karten.
Hinzu kommen die Einnahmen durch Merchandising, das hat schon im letzten Jahr nur als Rudis Resterampe funktioniert und natürlich die Sponsorengelder.
In dem Bericht über Leipzig, wurde das dortige Budget mit ca. 1 mio € angegeben.
Qualitativ den Kader betreffend ist Leipzig mit uns ca. auf Augenhöhe. Somit vermute ich unser Budget in ähnlicher Höhe, wohl kaum niedriger, vielleicht bis zu 50 % Höher.
Wie gesagt ich habe keinerlei Wissen über die echten Zahlen, dass Ganze beruht nur auf persönlichen Schätzungen meinerseits.
Man sieht aber das die fehlenden Zuschauereinnahmen durchaus 1/3 des Budget ausmachen.
Da die Kosten an denen man sie Ausgaben hauptsächlich steuern kann die Spielergehälter sind, und die mindereinnahmen wie schon gesagt ca. 1/2 mio. € betragen, wird sich der Kadern im nächsten Jahr grösstenteils aus motivierten Amateuren zusammensetzen, und aus Stammspielern die Hockey nur noch Nebenberuflich spielen, weil sie ihre Haupteinnahmen durch einen Job ausserhalb des Vereins generieren müssen.
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(21.07.2020, 08:26)kama schrieb: Wenn man mal so überschlägig kalkuliert, wird sich die finanzielle Lage radikal ändern.
DKEinnahmen: 800 x 274 macht ca. 220000 €

Die DK für die RL wird nicht soviel kosten wie in der OL.
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(21.07.2020, 08:04)Chief-13- schrieb:
(21.07.2020, 07:53)sinnlos schrieb: In der Regel werden Spielerverträge immer für die entsprechende Liga abgeschlossen. Sie wären dann also nichtig.

Mit dem Trainer übrigens ebenso.
Brad Bagu als Spielertrainer ? überlegen
Home is where the heart is - Pferdeturm *dank*

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Ne Brad Bagu spielt bei den Hunters.
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Können wir bei der ganzen Hysterie bitte bedenken, dass wir über 2 unterschiedliche Punkte sprechen?

1.) Die Lizenz.
Dem Bericht des Sportbuzzer ist zu entnehmen, dass es bzgl. der Lizenz an den Jahresabschlüssen der Jahre 2017-2019 hakte. 2017 und 2018 kann ich mich noch gerne an die Geschäftsführung (DS & JR) und meine Kritik an dieser erinnern, aber lassen wir das. Ich möchte den Foren-Admin ja nicht weiter mit verjährten Dingen belästigen. Denn wie schon mehrfach kundgetan seitens der aktuellen GF war die vergangene Saison mit einem Gewinn abgeschlossen, auch die Sponsoren ziehen sich nicht zurück sondern es kamen Neue hinzu – alles Anzeichen, dass hier wirtschaftlich gut gearbeitet wurde. Davon ab ist in 3 Wochen der Termin beim Schiedsgericht und man ist sich sicher, die Lizenz für die OL Nord doch zu erhalten.

Apropos. Die Clubs sollten die Saison unter Normalbedingungen planen. Leipzig hat nicht normal geplant, sondern mit weniger Sponsoren- und Zuschauereinnahmen kalkuliert. Dazu laut eigener Aussage bei schlechteren Zahlen problemlos die Lizenz bekommen. Der ECH hat die Saison unter Normalbedingungen geplant. Auch das sollte nicht reichen. Ich frage mich, welchen Maßstab der DEB ansetzt? Wer die Lizenzunterlagen prüft? Und wie z.B. die neuen Vereine aus der Regio-West problemlos die Lizenz erhalten konnten, die Aushängeschilder im Norden und Osten der Liga aber nicht? Nennt mich Aluhutträger, aber für mich hat das ein Geschmäckle und vor dem Hintergrund des Interviews von Marc Hindelang (DEB-Vize) mit Shorthanded News (ab Minute 11:30 circa), der sich eine regionale Westgruppe innerhalb in der OL Nord vorstellen konnte, glaube ich tatsächlich das bewusst die OL Nord als Liga geschwächt werden sollte. Denn auch im Süden können die Teams wie z.B. Riessersee eine Saison mit Beschränkungen nicht überstehen.

2.) Normalbedingungen vs. Beschränkungen/Auflagen
Aktuell gibt es landesweite unterschiedliche Auflagen und Beschränkungen. So heißt es in Niedersachsen, dass derzeit max. 1.000 Personen zugelassen werden. Sind damit wirklich Personen (also auch Staff, SR, Offizielle, Spieler) oder nur Zuschauer gemeint? Klar ist doch, dass bei uns die Z-Einnahmen ca. 50% des Etats ausmachen. Wenn man mit 2.500 klakuliert, diese behördlich aber nicht erlaubt sind sondern nur 1/3 davon (oder noch weniger), dann ist doch klar, dass man sich mit Gedankenspielen befassen muss, wie weiterhin beim ECH Eishockey gespielt werden kann. Dann wäre es unseriös für die Oberliga zu planen, wenn eine Lücke von 250.000 Euro klaffen würde. Daher benötigt man in diesem Bereich sowohl von DEB oder Landesbehörde Zeit bzw. klare Aussagen, wann und ob es weitere Lockerungen geben wird. Das Hygienekonzept wäre hier wohl umsetzbar und der Pferdeturm könnte wohl zu 50% ausgelastet sein (nagelt mich nicht auf eine fixe Zahl fest), sodass man theoretisch Oberliga spielen und finanzieren könnte, denn bei unter 2.000 Zuschauern wissen wir alle wohl, dass es nicht zu finanzieren sei. Sofern es keine weiteren Lockerungen gibt, kann man sich OL abschminken und die Lizenz würde auch nicht erteilt werden, sodass man dann als "Absteiger" aber in der RL antreten dürfte (was bei anderen Vereinen mMn aber nicht automatisch so möglich wäre). Da alle Verträge (Spieler und Trainer!) nur für die OL gelten, kann man diese auch mit entsprechend geringeren Kosten planen und ggf. auch unter den strengen Auflagen durchführen. Will aber keiner, was ja verständlich ist, aber man befasst sich halt mit der Thematik.

Meine Meinung: In erster Linie gilt es aber glaube ich Zeit zu gewinnen um Informationen zu erhalten, was seitens der Behörden geplant wird und ob es weitere Lockerungen gäbe, denn entscheidend für Eishockey-Oberliga (egal ob Nord oder Süd) ist die Auslastung der Stadien und ob es in dem Zusammenhang Begrenzungen gibt oder nicht. Damit steht und fällt die Kalkulation aller Vereine. Daher würde ich mich auch hier bzgl. des ECH zurücklehnen, drei Wochen abwarten was beim Schiedsgericht rumkommt und dann weiß man ob doch OL möglich wäre oder nur RL Sinn ergäbe.
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Dem kann ich mich gut anschließen. Einen weiteren Aspekt finde ich noch wichtig: Die beschriebenen Planungen gehen vom günstigsten Fall aus, dass die Coronalockerungen so wie beschrieben eintreten und dann versucht wird, die Sache zu wuppen. Es ist aber gut möglich, dass dann - vielleicht schon nach kurzer Zeit - wieder erste Verschärfungen notwendig würden. Dann würde Stück für Stück das ohnehin schon auf Kante genähte Projekt OL fraglicher werden und die GmbH dann wirklich den Bach runter gehen...
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Danke, endlich mal ein sachlicher Kommentar
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(21.07.2020, 07:22)Beowulf schrieb: Was passiert mit bereits geschlossenen Spielerverträgen? Das Spieler noch einen anderen Verein zu diesem Zeitpunkt finden ist fast ausgeschlossen, vor allem, wenn andere Vereine auch vor dem Schritt RL stehen. Die Spieler könnten auf Einhaltung ihrer Verträge bestehen/klagen und somit bleiben die Kosten bestehen. Es gibt bestimmt irgendeine Corona Klausel im Vertrag, aber bestimmt keine für eine niedrigere Liga. Woher sollen dann mögliche RL Spieler kommen?
Wurde uns Fans nicht immer wieder vorgebetet, vom Eintritt bleibt nach Anzügen und Abgaben nicht mehr viel übrig und jetzt sind es gerade diese Einnahmen, welche so wichtig sind? Irgendwie widerspricht sich das alles und wie andere schon geschrieben haben,der Fisch beginnt am Kopf zu stinken.

der immer wieder zitierte Spruch mit den Zuschauereinnahmen stammt aus versunkenen Zeiten ... da mag das zugetroffen haben.

Kalkuliert wurde mit 2500 pro Spiel lt. GS - 1000 dürfen vermutlich rein - fehlen 1500 pro Spiel - die verursachen lt. GS einen Verlust (250.000), was eine interne Bewertung von 7 - 8 Euro pro Karte nahelegt. Grob beträgt die Plan-Deckung des Etats durch Zuschauer also rund 50%, bei 1 Mio(?), vermutlich ist der aber etwas niedriger.

Bei 3000 Zuschauern im Schnitt und eventuellen Playoffeinahmen nähern wir uns 60% oder mehr Deckung. So ganz grob mal ...

Also von "bleibt kaum was übrig" bleibt dann in der Tat nichts übrig ...
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@ Boerje

Es besteht zumindest der Verdacht - das die Coronakrise den Hindelang´schen Idealvorstellungen auf die Beine geholfen hat, wenn nicht jetzt, wann dann ....
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